Leben mit implantiertem Lebensretter
Seit März gelten aufgrund der Corona-Pandemie Abstands- und Hygieneregeln in allen Bereichen der Gesellschaft. Von den Einschränkungen sind auch Gruppen wie der Defi-Selbsthilfezirkel Kaiserslautern betroffen. Die Selbsthilfe-Gruppe für Patienten mit einemimplantierten Defibrillator (ICD) und deren Angehörige trifft sich normalerweise jeden ersten Montag im Monat im Tagungszentrum (WBZ) des Westpfalz-Klinikums, in der Goethestraße 49, in Kaiserslautern. Doch aufgrund der Corona-Pandemie fallen die Treffen zurzeit aus. Viele Menschen verunsichert die Situation, von einem ICD abhängig zu sein. Sie suchen den Kontakt zu Mitbetroffenen, die gleiche Probleme haben und die Situation verstehen. Der Defi-Selbsthilfezirkel hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fragen aus dem Alltag zu beantworten. Geleitet wird die Gruppe von Alfred Grünnagel, Christel Dechent, Gerold Stabel und Helmut Schmidt. Alle sind ehrenamtlich tätig und organisieren die Treffen, Vorträge und gemeinsamen Veranstaltungen in ihrer Freizeit. „Zurzeit bleiben wir telefonisch miteinander in Kontakt und versuchen natürlich auch am Telefon mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen“, berichtet Alfred Grünnagel.